Solar - News


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Aktuelles zu Solar - / Photovoltaik und News zu Solaranlagen, Erneuerbaren Energien, Einspeisevergütung u.v.m.

Informieren Sie sich über revotec energy und lassen Sie sich inspirieren. Gerne stehen wir Ihnen für ein persönliches Beratungsgespräch über Photovoltaik und Solarkraftwerke zur Verfügung.

EEG-Umlage - Fehler im System

Steigendes Angebot durch EEG-Strom an der Strombörse senkt den dort gehandelten Strompreis. Laut Bundesministerium für Umwelt führte dies im Jahr 2010 zu einer Absenkung des Börsenstrompreises um gut 0,5 ct/kWh - rechnerisch - rd. 2,8 Mrd. Euro.
Grund hierfür ist, dass zuerst immer die günstigsten Kraftwerksleistungen "aufgerufen" werden (Merit-Order). EEG-Strom ist durch die Umlage bereits bezahlt und wird deshalb immer zuerst "kostenlos aufgerufen". Die Höhe der EEG-Umlage wiederum wird ermittelt, indem von den EEG-Vergütungen der Börsenpreis abgezogen wird. Soweit so logisch.

Tatsächlich führt dieses System jedoch dazu, dass die EEG-Umlage steigt, je mehr der Börsenstrompreis durch die Erneuerbaren gedrückt wird. Die Differenz zwischen EEG-Vergütungen und Börsenpreis steigt in diesem Fall nämlich. Selbst Strom sparen führt zu einer Erhöhung der EEG-Umlage, da aufgrund niedriger Nachfrage weniger teuere Kraftwerkskapazitäten aufgerufen werden, was ebenfalls zu einer Senkung des Börsenpreises und einer höheren Differenz führt.

Stellt sich also die Frage ob dieses System tatsächlich zur Ermittlung der EEG-Umlage taugt, warum es noch nicht geändert wurde und wer davon profitiert. Von der Absenkung der Börsenstrompreises durch die Erneuerbaren hat "Otto-Normal-Verbraucher" bisher noch nichts gesehen, dafür aber von der von ihm zu zahlenden EEG-Umlage. Damit lässt sich politisch aber auch besser gegen die Energiewende argumentieren.

Medienbericht: Niedrige Strom-Börsenpreise treiben EEG-Umlage hoch


Die Legende vom Strompreis - Warum Strom wirklich teurer wird

In einem eindrucksvollen Bericht stellt ARD-Monitor dar, dass NICHT die Energiewende die Strompreise explodieren lässt, sondern ganz andere Faktoren daran beteiligt sind. Den Beitrag finden Sie unter nachstehendem Link.

ARD Monitor: Die Legende vom Strompreis


Offene Briefe an Bundeskanzlerin Merkel und Wirtschaftsminister Rösler

In einem offenen Brief wenden sich verschiedene Verbände gemeinsam gegen Bestrebungen von Teilen der CDU und der FDP, angeführt von Wirtschaftsminister Rösler, das EEG deutlich zu beschneiden oder gar abzuschaffen.
Getragen von der Sorge, auch nach Abschaltung der Kernkraftwerke die Energieversorgung sicher zu stellen, heißt es darin: "Eine Umsetzung der Vorschläge käme einem Frontalangriff auf die Energiewende gleich."

Bemerkenswert ist, dass der Brief auch vom Bund der Energieverbraucher mitunterzeichnet ist.
Auch dort wird gesehen, dass die Erneuerbaren Energien zu Kostensenkungen beitragen, diese von der Energiewirtschaft jedoch nicht an die Verbraucher weitergegeben werden. Ebenso dass die Steigerung der EEG-Umlage weniger auf den Zubau der Erneuerbaren Energien, als auf die von Minister Rösler für die Industrie gewährten "milliardenschweren" Befreiungen zurückgehen, welche dazu führen, dass die Umlage nun nur noch "die Kleinen" bezahlen.
Dabei war doch Röslers Hauptargument für die Öffentlichkeit, dass Hartz IV-Empfänger nicht die Subventionen für reiche Photovoltaikbetreiber bezahlen sollen.

Mit einem offenen Brief wendet sich auch Franz Alt direkt an Minister Rösler und meint: "Wirtschaftsliberalismus kam schon mal intelligenter daher als zurzeit." Beide offene Briefe können über untenstehende Links abgerufen werden.

offener Brief an Dr. Merkel: Verbände für Erhaltung des EEG
offener Brief an Dr. Rösler: Alt für intelligentere Wirtschaftspolitik


Photovoltaik-Rekordzubau im Jahr 2011

Nach vorläufigen Angaben der Bundesnetzagentur betrug der Zubau neuer Photovoltaikanlagen im Jahr 2011 ca. 7500 MW und war somit sogar noch ca. 100 MW höher als 2010. Allein im Dezember sollen noch ca. 3000 MW Nennleistung installiert worden sein.

Pressemeldung der Bundesnetzagentur: Vergütungssätze 2012 für neue Photovoltaikanlagen


Bundesnetzagentur gibt Vergütungssätze ab 1.1.2012 bekannt

27.10.2011 Wie die Bundesnetzagentur bekanntgab, erfolgte in den letzten 12 Monaten ein Zubau von 5.200 MW Photovoltaikleistung. Zur jährlichen Basis-Senkung der Einspeisevergütung von 9% kommt daher eine gesetzlich abhängig vom Zubau festgelegte weitere Senkung von 6%. Insgesamt vermindert sich die Einspeisevergütung ab 1.1.2012 damit um 15%.

Pressemeldung der Bundesnetzagentur: Vergütungssätze 2012 für neue Photovoltaikanlagen


Das leistet Photovoltaik in Deutschland

Auf der Internetseite der SMA Solar Technology AG kann die jeweils aktuelle Leistung aller PV-Anlagen in Deutschland mitverfolgt werden. Durch klicken auf eine Landkarte ist pro PLZ-Gebiet ersichtlich wieviel Strom bezogen auf die installierte Nennleistung dort gerade produziert wird. Ebenso werden die 3 ertragstärksten und ertragsschwächsten Tage des Jahres mit Datum und Gesamtleistung dargestellt. Eine Datumsfunktion ermöglicht die Tages-Leistungsdarstellung im 15 Minuten-Takt für einzelne Tage. Ein Vergleich mit dem deutschlandweiten Netto-Stromverbrauch zeigt wieviel Photovoltaik bereits heute zur deutschen Stromversorgung beiträgt.

Link zu SMA: Das leistet Photovoltaik


Hängt Deutschland jetzt am Strom-Import-Tropf ?

In vielen Medien gab es prominente Beiträge, die nach Abschaltung deutscher Atommeiler über eine Zunahme der Stromimporte insbesondere aus französischen und tschechischen Atomkraftwerken berichteten. Die Artikel beriefen sich auf den Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BdEW) - der sich aber deutlich verrechnet hatte. Diesen peinlichen Fehler musste der BdEW nun zerknirscht zugegeben und seine Zahlen korrigieren: In der ersten Jahreshälfte 2011 wurden insgesamt vier Milliarden Kilowattstunden Strom mehr exportiert als importiert.

Pressebericht Internetseite "ausgestrahlt": Rechenfehler beschwört zu Unrecht Abhängigkeit von ausländischem Atomstrom


Solarstrom wird Preisbrecher - Kosten seit 2006 halbiert

Bereits 2013 wird der in Deutschland auf dem eigenen Hausdach produzierte Solarstrom günstiger sein als die meisten Haushaltsstromtarife der Energieversorger, meint der der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) in seiner Pressemeldung vom 4.8.2011. Dies ergäben Berechnungen der Beratungsunternehmen Roland Berger und Prognos. Allein in den vergangenen fünf Jahren haben sie sich die Kosten für PV mehr als halbiert. Nach Überzeugung vieler Energieexperten besitzt die Photovoltaik das Potenzial, zu einer der günstigsten Energie-Erzeugungsformen überhaupt zu werden. Schon 2014 erreicht Solarstrom aus großen Solarstromanlagen das Förderniveau von Windkraftanlagen auf dem Meer (Offshore). Im Jahr 2017 könnten neue Solarstromanlagen auf Gebäuden mit einem hohen Anteil selbstverbrauchten Solarstroms in Deutschland komplett ohne finanzielle Förderung rentabel betrieben werden.

Pressemeldung BSW: Solarstrom wird Preisbrecher

Photovoltaik senkt Strompreis an der Strombörse auf Nachtstromniveau

Der 16. Juli 2011 geht in die Geschichte der deutschen Stromwirtschaft ein. Am Samstagnachmittag, dem 16. Juli 2011, ist der Strompreis am Spotmarkt der Strombörse EEX erstmalig durch das hohe Solarstromangebot auf das niedrige Preisniveau von Nachtstrom eingebrochen. Nur 2,5 Cent je Kilowattstunde musste ein Käufer für eine Stromlieferung in der Zeit zwischen 14 und 15 Uhr zahlen. Üblich sind am Wochenende zu dieser Tageszeit Strompreise, die etwa doppelt so hoch sind wie der (billige) Nachttarif. Die Fachzeitschrift PHOTON hatte diese, für Verbraucher positive, Auswirkung eines hohen Photovoltaikzubaus bereits 2008 prognostiziert.

Pressemitteilung Photon: Photovoltaik verursacht Preiseinbruch

Die Fakten sprechen für Sonnenstrom

Eine breite Mehrheit spricht sich für den Umbau der Energieversorgung und eine stärkere Nutzung erneuerbarer Energien aus. Über das „wie“ und „wie schnell“ wird allerdings noch heftig diskutiert. Besonders die Bedeutung der Photovoltaik wird dabei immer wieder in Frage gestellt: Sie sei zu teuer, wenig effizient und könne auch langfristig keinen nennenswerten Beitrag zur Energieversorgung leisten. Doch die Fakten sprechen eine andere Sprache. Die SMA Solar Technology AG, deutscher Weltmarktführer im Bereich Solarwechselrichter, und der Bundesverband Solarwirtschaft haben hierzu kompentent einige Fakten zusammengestellt.

Artikel SMA: Gute Gründe
Info-Seite BSW: Zahlen und Fakten


Energiewende zum halben Preis möglich
Bundesregierung verschenkt Einsparpotenzial in Milliardenhöhe


Der Ausstieg aus der Atomkraft kann für die Verbraucher wesentlich preiswerter und schneller realisiert werden, als es die Bundesregierung derzeit plant. Dies ist das Ergebnis von Berechnungen, die die "100% erneuerbar"-Stiftung erstellt hat.

Pressemeldung der Stiftung "100% erneuerbar": Energiewende zum halben Preis


Eigenverbrauch von selbst erzeugtem Solarstrom immer attraktiver

Ständig steigende Stromkosten und deutlich gefallene Preise für Solartechnik machen den Eigenverbrauch gerade für Firmen mit hohem Stromverbrauch interessant. Selbst produzierter Strom muss nicht vom Energieversorger bezogen werden, spart also Kosten. Für jede kWh eigenverbrauchten Solarstrom gibt es darüber hinaus den Eigenverbrauchsbonus nach EEG, 20 Jahre lang.
Weil die meiste Energie üblicherweise während der Arbeitszeit - also tagsüber - benötigt wird, leistet die eigene Sonnenstromanlage hierzu oft einen bedeutenden Anteil. Der Eigenverbrauchsbonus wird so großteils zum Höchstsatz vergütet.

Ein Beispiel finden Sie hier: Machen Sie Ihren Strom doch einfach selbst / Vorteile Eigenverbrauch


Die Lüge vom teuren Ökostrom

Gerade wurde die letzte Strompreiserhöhung medienwirksam mit den „viel zu hohen Subventionen für die Erneuerbaren“ begründet und die Tatsache der gesunkenen Einkaufskosten dezent verschwiegen. Unterstützt durch ein zweifelhaftes Gutachten sind Politik und Medien mehrheitlich auf den PR-Zug der Großkonzerne aufgesprungen. Nicht alle: ARD Monitor hat sich im Beitrag „Die Lüge vom teuren Ökostrom - Warum die Stromrechnung wirklich so hoch ist" kritisch mit den Tatsachen auseinandergesetzt und manche Behauptung als schlicht unwahr entlarvt.

Den sehenswerten Beitrag finden Sie als Podcast unter: Die Lüge vom teuren Ökostrom
Lesen Sie auch den Artikel der SZ zum Thema: Die große Stromlüge


10 Jahre Solarbundesliga:

Zum 10. Mal wurden die erfolgreichsten Solargemeinden ausgezeichnet. Die 3 ersten Plätze der Kategorie "Solarstrom" belegen Gemeinden, die in Schleswig-Holstein beheimatet sind. Die "Südländer" Bayern und Baden-Württemberg folgen erst ab Platz 8 bzw. Platz 20. Städte und Gemeinden in der Region haben noch Aufholbedarf. Bereits ganz gut im Rennen (gewertet werden installierte kWp/Einwohner)liegen Leinfelden-Echterdingen (463) und Markgröningen (502), gefolgt von Mühlacker (629), Bietigheim (649) und Freiberg/N.(655)

Unsere Heimatstadt Leonberg konnte sich, auch durch unser Engagement, von Platz 997 auf Platz 927 verbessern. Mit Inbetriebnahme der Ende 2010 von revotec energy installierten Anlagen mit gesamt ca. 100 kWp auf 2 Leonberger Schulen sollte ein weiterer Sprung im Ranking möglich sein. Bericht Stuttgarter Nachrichten

Weitere Rankings in der Region:
Pforzheim (731), Vaihingen/Enz (740), Marbach/N. (741), Nürtingen (754), Korntal-Münchingen(755), Renningen (826), Reutlingen (943), Hemmingen (966), Tübingen (1005), Heimsheim (1009), Herrenberg (1044), Kornwestheim (1071), Ludwigsburg (1079), Stuttgart (1277 - hinter Rostock), Böblingen (1294), Esslingen (1487)

Mehr unter: Solarbundesliga.de


Hinweis auf weitere Pressemitteilungen in Kürze:


Bundesnetzagentur:
Steigende Energiepreise wegen Erhöhung EEG-Umlage nicht gerechtfertigt
Die Erneuerbaren wie Windkraft, Photovoltaik und Biomasse wirkten sich sogar dämpfend auf die Strompreise aus.
Bericht lesen: Artikel im Magazin Photovoltaik



Sonderthema: Tennishallendächer werden zu umweltfreundlichen Solarkraftwerken



06.02.2012



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